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Kreativer Macher sucht Wollmilchsau

WEDDEL. Niels Behrendt ist ein Macher. Wer seinen Namen bei einer Internt-Suchmaschine eingibt, bekommt mehr als 80 000 Treffer. Obenan steht sein Firmenname b.it Dienstleistungen mit Sitz in Weddel.

Vor fünf Jahren hat sich der heute 32-jährige Familienvater mit seiner kleinen Beratungs-, entwicklungs- und Schulungsfirma für den Bereich Internet selbständig gemacht. Vor einem Monat hat er expandiert und ein zweites Büro eröffnet.

Studiert allerdings hat er Pädagogik. Seine Diplomarbeit beschäftigte sich mit computerunterstütztem lernen. "Ich wollte immer schon was im Bereich Werbung machen und hab´ während meines Studiums an der TU Braunschweig bei einer Multimediaagentur gejobbt." Dort wurde Behrendt schnell zum Projektmanager und hatte bereits eine feste Anstellung in der Tasche, als er sein Studium noch gar nicht beendet hatte.

 

Nicht alles ist eingetroffen

Zur Selbständigkeit trieben ihn gleich mehrere Argumente: sein eigener Herr sein und freimachen können, wann man möchte, sowie nicht zuletzt die Chance, viel Geld zu verdienen. Dass sich dies nicht alles bewahrheitet hat, tut Behrendts Elan keinen Abbruch. "Ich mag es, neue Sachen zu schaffen, mit Zahlen und Formeln kreativ zu sein und Dinge für Menschen zu entwickeln, die ihnen bei der Arbeit helfen."

Schlechtere Zahlungsmoral

Genauer gesagt, programmiert der 32-Jährige Erweiterungen für Basissoftware, zum Beispiel für Immobiliendatenbanken. Oft arbeitet er mit Werbeagenturen zusammen, die sich keine eigenen Berater und Entwickler leisten können. Damit er davon - wie er sagt - "sehr gut leben" kann, fangen seine Arbeitstage häufig schon um 5Uhr an und enden nicht vor 20Uhr.

Allerdings registriert er seint einem Jahr, dass die Zahlungsmoral seiner Kunden nachlässt. "Mein Zahlungsziel liegt bei zwei Wochen nach Fertigstellung. Wenn innerhalb von zwei Monaten gezahlt wird, bin ich schon glücklich." Dienstleister, glaubt Behrendt, werden immer zum Schluß bezahlt, wenn man mit Multiplikatoren zusammenarbeitet. Außerdem sitze das Geld bei niemandem mehr so locker.

Dennoch will er investieren - und zwar in Arbeitskräfte. "Was ich brauche, ist eine Eier legende Wollmilchsau, die zum einen programmieren kann und mir zugleich ein wenig in den Hintern tritt, damit ich meine Buchhaltung erledige."

Derzeit arbeitet er mit drei festen Freien zusammen. Drei Studenten beispielsweise könnten dazukommen. An Bewerbungen mangele es nicht, aber an der entsprechenden Qualifikation.

Nur dann aber bekommt Behrendt auch den Kopf für all seine anderen Sachen frei. Unter anderem hat er seine Finger bei einem Expertengremium im Spiel, das sich mit Lernsystemen zur Online-Mikroskopie beschäftigt. Außerdem wird er immer wieder für Schulungen angefragt.

Das ist schließlich auch der Bereich, auf den sich Behrendt eines Tages zurückziehen will, "denn mit 70 will ich hier nicht mehr sitzen und kleine Buchstaben in den Computer hacken."

Kontakt: info{@}bit-dienstleistungen[.]de


Quelle: Braunschweiger Zeitung, 30. Mai 2009
Readktion: Christine Pelz

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